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Wie entwöhne ich mein Baby vom Schnuller? Schnullerbaum und Co.

Der Schnuller wird schnell zum gern genommenen Trösterli – doch muss man spätestens mit drei Jahren das Kind von ihm entwöhnen, damit keine Schäden zurück bleiben. Ein paar Tricks oder ein Schnullerbaum helfen dabei dem Kind klar zu machen, dass es den Sauger eigentlich gar nicht mehr braucht.

Warum lieben Babys ihren Schnuller so abgöttisch?

Nuckeln und Saugen wirkt unheimlich beruhigend auf Babys. Der Saugreflex ist angeboren und die Beruhigung funktioniert Einwandfrei mit der mütterlichen Brust. Kein Wunder also, dass die meisten Babys aufhören zu Weinen sobald sie den Schnuller wieder im Mund haben. Oft wird der ständige Wunsch nach Saugen, jedoch als anstrengend von den Müttern empfunden – daher darf auch gerne auf einen Schnuller zurück gegriffen werden.

Für Eltern stellt sich aber schnell das Problem, dass der Sauger zwar angenehme Ruhe verschafft, aber so gar nicht gut für die Entwicklung des Sprachapparates des Babys ist und bei zu langem Gebrauch zu Zahn und Kieferverformungen führen kann.

Aus diesem Grund sollte man den Schnuller nur nutzen, wenn es wirklich notwendig ist. Am Besten nach 24 Monaten aber spätestens in einem Alter von drei Jahren, muss sich das Kind von seinem treuen Begleiter verabschieden. Zu diesem Zeitpunkt verringert sich automatisch der Saugwunsch der Kleinen, doch ist eine Entwöhnung trotzdem nicht ganz leicht.

Schnullerparty und Co. – für einen leichten Abschied vom Babysauger

Um dem Kind den Abschied von dem lieb gewonnenen Beruhigungssauger so einfach wie möglich zu machen, muss man ihm unmissverständlich vermitteln, dass es den Schnuller nicht mehr benötigt.

  • Eine Schnullerparty bei der man das „Nicht mehr Baby sein“ feiert, ist genau der richtige Anlass um die Schnuller in einer feierlichen Zeremonie in den Müll zu befördern oder sogar in einer kleinen Pappschachtel im Garten zu verbuddeln. Wenn man kein Baby mehr ist, braucht man schließlich auch keinen Schnuller mehr. Natürlich sollte man seinen Nachwuchs auf die Feier vorbereiten und ihn auch in die Vorbereitungen mit ein beziehen. Durch diesen Prozess kann das Kind am D-Day im Kreise seiner Liebsten Abschied von seinem ersten Lebensabschnitt nehmen.
  • Eine andere Möglichkeit ist es den Schnuller der Schnullerfee zu übergeben. Diese holt sich nachts die Schnuller und bringt dafür ein schönes Geschenk mit. Ein knallrotes Feuerwehrauto oder die neue Barbie wird sicher gerne gegen die Sauger getauscht.

Der Schnullerbaum – eine dänische Tradition mit Wirkung

In Dänemark ist es seit langem Tradition die Schnuller an einen geschmückten Baum zu hängen. Die Kinder sehen so, dass auch andere Kiddies vor ihnen schon das Gleiche getan haben und es fällt ihnen leichter Abschied zu nehmen. Ein kleines Geschenk macht hier natürlich auch vieles noch einmal einfacher. In Deutschlands gibt es in Wangen-Beutelsau und weiteren Stödten bereits einen Schnullerbaum und weitere folgen sicherlich bald. Wohnt man in der Nähe, wäre dies auch eine Idee um den Sauger endlich zu verbannen. Die Kinder können ihren Schnulli so wieder besuchen kommen- was aber meist gar nicht nötig ist.

Berlin: Treptow-Köpenick, FEZ Wuhlheide, Hauptzugang An der Wuhlheide

Bad Harzburg: im Kalten Tal

Bielefeld: Tierpark Olderdissen

Dresden: Uniklinik Carl Gustav Carus

Fulda: Hundeshagen-Anlage, Kinderspielplatz

Frankfurt: Städtischen Kliniken Frankfurt Höchst

Gelsenkrichen: Gelsenkirchen-Buer, Spielplatz Berger Anlagen

Göttingen: Cheltenham-Park

Hamm: im Hochzeitswald

Hannover: mehrere Standorte in Parks

Köln: Rheinpark

Mannheim: Luisenpark, Anlegestelle der Gondolettas

Münster (Westfalen): Spielplatz Coerdeplatz

Ratingen: Spielplatz Beamtengäßchen/Wallstraße

Witten: Hohenstein gegenüber dem Streichelzoo

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